Ambulante Operationen
Überblick über unsere Leistungen
Handchirurgie
Nervenkompressionssyndrome (zum Beispiel Carpaltunnel-Syndrome), schnellende Finger, Dupuytren´sche Kontrakturen usw.
Fußchirurgie
Großzehenfehlstellung, Hammer- und Krallenzehen, eingewachsene Zehennägel, „Hühneraugen“, Dornwarzen usw.
Proktologie
Hämorrhoiden, Analfissuren und -fisteln, Steißbeinfisteln, Enddarmspiegelungen (Rektoskopien)
Hernien
Bei bestehenden Brüchen der Bauchwand und der Leiste besteht immer das Risiko einer gefährlichen Einklemmung von Darmanteilen. Zusätzlich verursachen diese Brüche Schmerzen und schränken im täglichen Leben ein.
Die operative Versorgung findet entweder durch direkte Naht oder durch Gewebeverstärkung mit einem Kunststoffnetz offen oder laparoskopisch jeweils in Vollnarkose statt.
Nach der Operation ist für eine gewisse Zeit eine körperliche Schonung notwendig. Wundkontrollen und die eventuell notwendige Entfernung der Hautfäden führen wir im Rahmen der umfassenden Versorgung in unserer Praxis durch.
Nabelhernien, Leistenhernien, Bauchwandhernien, Narbenhernien
Weitere Operationen bei:
Tennis-Ellenbogen, Metallentfernungen, Vorhautverengungen, Hautknoten und -flecken, störende Narben
Hämorrhoiden
Hämorrhoiden sind ein häufiges Krankheitsbild. Hierbei kommt es durch chronische Druckerhöhung und schwaches Bindegewebe zum hervortreten von Blutgefäßen. Dies kann chronischen Juckreiz, gelegentliche Blutabgänge und starke Schmerzen auslösen.
Nach einer Spiegelung des Enddarms (Rektoskopie) erfolgt stadienabhängig die Unterbindung der Gefäße mittels Gummibändern oder das Ausschneiden der erweiterten Gefäße. Nach der Operation ist die Einnahme von milden Abführmitteln, das täglich mehrfache Ausduschen der Wunden und eine gute Schmerztherapie bis zum Abschluss der Wundheilung notwendig.
Nabelbrüche
Bei kleineren Brüchen bis etwa 1 cm ist die direkte Naht die Operation der Wahl (OP nach Spitzy). Bei größeren Brüchen wird die Bruchlücke laparoskopisch (Schlüssellochtechnik) verschlossen und ein Netz zur Verstärkung implantiert (IPOM). Eine Bauchbandage zur Unterstützung der Wundheilung und zum Abfangen von Lasten muss einige Zeit nach der Operation getragen werden.
Leistenbrüche
Kleinere Leistenbrüche bei jungen Patienten können durch einen Leistenschnitt versorgt werden. Dazu wird die Muskulatur der Bauchwand an das Leistenband genäht und damit die Bruchlücke verschlossen (OP nach Bassini).
Bei größeren Brüchen, beidseitigen Brüchen oder erneut aufgetretenen Brüchen (Rezidiv) kommt die OP mittels Leistenschnitt mit Gewebeverstärkung durch ein Kunststoffnetz (OP nach Lichtenstein) oder die laparoskopische Operation mit Netzimplantation in Frage (TAPP).
Narbenbrüche
Brüche die nach einer Operation im Bereich der Zugangsstellen entstehen werden meistens durch die laparoskopische Implantation von Kunststoffnetzen nach vorherigem Bruchlückenverschluss stabilisiert (IPOM). Auch hier muss eine Bauchbandage für die erste Zeit nach der OP getragen werden.
Sinus pilonidalis
Die Steißbeinfistel ist ein häufiges Krankheitsbild im Bereich des Steißbeines. Es kommt zu lokal teilweise sehr ausgeprägten Schmerzen, eitriger Sekretion und mitunter auch zu Fieber. Zur Behandlung erfolgt das sparsame Ausschneiden des Abszesses und der Fisteln in Vollnarkose sowie im Anschluss Verbandswechsel bis zum Abschluss der Wundheilung. Bei kleinen Befunden kann ein direkter Wundverschluss versucht werden.
Perianale Abszesse / Fisteln
Ein weiteres häufiges Krankheitsbild sind Eiteransammlungen im Bereich des Anus, häufig in Folge von Fisteln. Die Abszesse müssen eröffnet werden, Fisteln werden entweder durch einen eingelegten Faden versorgt oder ebenfalls ausgeschnitten. Auch hierbei ist eine gute Schmerztherapie sowie eine zeitweise Einnahme von milden Abführmitteln wichtig.